Zu fühlen bedeutet zu leben

Jedes Gefühl hat eine Botschaft für dich

Oft stehen wir unseren Gefühlen sehr ambivalent gegenüber: manche wollen wir unbedingt ständig fühlen, wie z.B. Freude, auf andere können wir getrost verzichten wie z.B. Angst. Ob es uns gefällt oder nicht, Gefühle werden wir immer haben.

Was du ändern kannst, ist deine Einstellung gegenüber Gefühlen denn die allerwichtigste Botschaft dieses heutigen Blogartikels ist: jedes Gefühl hat eine Information, eine Botschaft für dich und jedes Gefühl ladet dich ein, über dich hinaus zu wachsen und etwas zu lernen.

Zwei Dinge sind dafür nötig:

  • Die Bereitschaft, das Gefühl überhaupt zu spüren und zu benennen
  • Die Offenheit, dem Gefühl zu begegnen und das anzunehmen, was es für dich bereit hält

Welche Botschaft und welches Learning das unbeliebte Gefühl der Angst für dich bereit hält erfährst du heute in diesem Artikel. Meine Quelle dafür ist übrigens  das Buch “Gefühle & Emotionen – eine Gebrauchsanweisung” von Vivian Dittmar.

Die Kraft hinter der Angst

Als Beispiel für einen anderen Umgang mit unseren Gefühlen möchte ich gerne eines heraus picken, auf dass wir alle verzichten könnten: die Kraft hinter der Angst.

Angst ist der Gedannke von “Oh Gott, das ist ja furchtbar” und bezeichnet ziemlich sicher eine Situation, in der du dich vorher noch nie befunden hast. Denn die Angst stellt die Grenze dar zwischen dem Bekannten und dem Unbekannten. Wenn du dich in einer Situation befindest, die neu ist (oder eine bevor steht) dann machen sich die ersten Symptome der Angst breit: Nervosität, Schlaflosigkeit, Unruhe, Schwitzen, flaches Atmen, Anspannung.

Es ist gut, das alles in einem ersten Schritt einfach einmal wahr zu nehmen und einmal wirklich da sein zu lassen.

Zwei Ausprägungen der Angst

Die Angst in einer negativen Ausprägung kann zu einer Starre oder eine Lähmung führen. Du kommst in eine neue Situation und du weißt nicht, wie du weiter machen sollst, denn dort, an diesem Punkt, warst du ja noch nie. Da für unser Gehirn Sicherheit und Bequemlichkeit an oberster Stelle stehen, rät es dir zuerst einmal gar nichts zu tun. Das ist auch nicht weiter schlimm, denn zuerst geht es ja einmal um das wahrnehmen und annehmen, dass die Situation jetzt so ist wie sie ist.

Die Angst in einer positiven Ausprägung kann dich in einem weiteren Schritt dazu anhalten, kreativ zu werden. Denn, wenn du in einer Situation bist, in der du noch nie warst, dann werden dich deine bisherigen Strategien und Verhaltensmuster wahrscheinlich nicht weiter bringen. Die Angst fordert dich also auf, neu zu denken und etwas Neues auszuprobieren.

Wie kann das jetzt im Alltag ganz konkret aussehen?

Die Angst als Quelle der Kreativität – im Alltag

Jetzt bist du also in einer Situation gelandet, die dir Angst macht. Synonyme dafür sind übringes: Zweifel, Sorgen, Kopflastigkeit, Kontrolle, etc. – das sind einfach andere Ausprägungen der Angst. Dann lade ich dich ein, drei Dinge unbedingt zu tun:

  • Eine Pause einlegen
  • Dir Inspiration für neue Handlungen zu suchen
  • Dich immer wieder mit dir verbinden

Was es mit den 3 Strategien auf sicht hat, liest du weiter unten im Text.

Die Pause

Wenn du Angst einmal so richtig gespürt hast, dann weißt du, dass sich das nicht angenehm anfühlt. Oft gehen mit Sorgen und Ängsten auch schlaflose Nächte und ein Energiedefizit einher. Deshalb ist meine oberste und erste Empfehlung an dich: erhole dich. Schau, dass du nur das Nötigste auf deiner To do Liste hast und den Rest der Zeit nutze dafür dich auszurasten. Sehr hilfreich kann hier restoratives Yoga sein, da es deinem System hilft, sich wieder zu erden und Vertrauen zu gewinnen.

Inspiration suchen

Wenn du mit einer neuen Situation konfrontiert bist, dann helfen alte Strukturen meistens nicht. Suche dir Inspiration im Außen. Lies Biografien von Menschen, die dich inspirieren, sprich mit Menschen, die in ähnlichen Situationen bereits waren. Was haben sie gemacht? Was hat ihnen geholfen? Wie ist jemand, der bereits dort ist, wo du sein möchtest, hin gekommen?

Und an dieser Stelle noch ein kleiner Tipp: mach dann dein eigenes Ding daraus. Bedeuetet: schau wie du es so adaptieren kannst, dass es dann auch wieder gut in dein Leben und zu deinen Bedürfnissen passt.

Verbindung zu dir schaffen

Ich weiß an dieser Stelle natürlich nicht, wie du in dieser neuen Situation gelandet bist und ob du es dir selber ausgesucht hast oder von äußeren Umständen gezwungen wurdest, etwas komplett neu zu machen.

Jedenfalls sind Zweifel und Ängste auch immer Teil eines Veränderungsprozesses. Und gerade wenn du dich selber entschieden hast, einen neuen Weg zu gehen, dann ist es sehr hilfreich, dich immer wieder mit dir und deiner Vision zu verbinden. Yoga und Meditation können hier unglaublich hilfreiche Tools sein, um mit dir und deinem wahren Kern in Verbindung zu bleiben und dich nicht durch Ängste von anderen Menschen ablenken zu lassen.

Change Mindset Week

Zu der Anwendung der Kreativkraft hinter der Angst in deinem Alltag möchte ich noch gerne zu meiner kostenlosen “Change Mindset Week” einladen. Das ist eine Bestandsaufnahme davon, wo du gerade in deinem Leben stehst und wo du hin möchtest.

In dieser Woche machst du 5 Livestreams mit oder erhältst die Aufzeichnung und erhältst zu jedem Livestream ein Worksheet, mit dem du deinen Status quo reflektieren kannst. Im Summer of Change im Juli & August erhältst du dann ganz konkreten Input durch Yoga, Meditation, Reflektion wie du dich bei deinem Veränderungsprozess begleiten kannst. Melde dich unter diesem Link an: Anmeldelink Change – Mindset Week

Ich freue mich wenn du dabei bist!

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